Geschlossene Gesellschaft

von Jean-Paul Sartre

Samstag, 14.05.2016 um 20.00 Uhr (PREMIERE)

Da sind wir also - in einem Zimmer mit immer brennendem Licht, einer Affenhitze und keinem Spiegel. Zusammen mit zwei anderen Abwesenden, der schönen Estelle sowie der forschen Inès, trifft Joseph Garcin ein an dem für ihn bestimmten Ort nach dem Tod. In
ihrer Vergangenheit haben die drei sich so schuldig gemacht, dass sie hier landen mussten: in der Hölle.


Begleitet vom Kellner, bilden sie eine Geschlossene Gesellschaft. Keiner kommt mehr rein, keiner mehr raus. Auch wenn sie sich zu Lebzeiten nie begegneten, in der Ewigkeit bleiben sie untrennbar miteinander verbunden. Doch wo sind die Pfähle? Wo der Folterknecht?


Jean-Paul Sartre setzt die Protagonisten seines 1945 erschienen Stückes in eine ausweglose Situation, in der jedes Ich bedingt wird durch sein Gegenüber. Physische Folter bleibt verzichtbar, denn die Hölle, das sind die anderen.

 


Besetzung


Joseph Garcin         Simon Hrubesch
Estelle Rigault         Susann Selke
Inés Serrano           Doris Wurdak
Der Kellner              Dimitri Wasserblaj


Regie                       Akin Isletme
Bühne und Kostüm  Birgit Leitzinger
Maske                      Sandra Hamón
Dramaturgie            Alexandra Witzsch

Regieassistenz        Annika Spingler

 

 

Die Produktion wird auf dem KUNSTMÜHLEN Festival studentischer Jungkunst und Formensprache gespielt. Weitere Spieltermine: 15.5. um 16.00 Uhr + 16.5. um 13.30 Uhr und unter www.artischocken-nuernberg.de. Alle Infos und Tickets zum Festival unter www.kunstmuehlen.com