Julia Kempinsky & ihre Jazz Rebels:

Stompin' at the Cotton Club

Die Erfolgsstory geht in die zweite Runde.
Nach drei Jahren „ A Night at the Cotton Club” öffnen sich die geheimen Pforten des Prohibitionsspektakels erneut für
“Stompin’ at the Cotton Club”.

 

Julia Kempinsky und ihre Jazz Rebels heißen Sie im Nürnberg der 30er Jahre willkommen. In aller Heimlichkeit und in Anlehnung an sein New Yorker Vorbild öffnen sich die Türen des Nürnberger „Cotton Clubs“. Die Gäste werden bei Klängen von Swing, Jazz und den Tanzperformances der „Cotton Club Beauties“ dazu eingeladen, die Realität der wirtschaftlichen und politischen Katastrophe der 1930er Jahre in Deutschland zu vergessen. Wenngleich dies nicht ganz ungefährlich ist, denn die Nationalsozialisten und der Stürmer agitieren massiv gegen diese „Negermusik“ von Duke Ellington und den „Judenschund“ von George Gershwin. Doch die Stammgäste des Cotton Clubs Walter Bensemann, Gründer des Kicker Magazins, und Jenő Konrád, der neue Club-Trainer, sind anwesend und haben Gefallen an den bunten Shows des Nürnberger „Baumwoll Glubbs“ gefunden. Neben ihrer Liebe zum Fußball verbindet sie ihr jüdischer Glaube, mit dem sie in der nationalsozialistischen Gesellschaft immer stärker in Bedrängnis geraten. Bensemanns Ideal vom Sport als pazifistischem Mittel der Völkerverständigung begeistert Julia Kempinsky, denn auch sie versammelt auf der Bühne Musiker aus der ganzen Welt. Gemeinsam steppen, singen und tanzen sie der Wirtschaftskrise und explosiven politischen Situation zum Trotz. Sie reißen das Publikum mit hinein in einen Wirbel aus atemraubender Schnelligkeit und swingenden Melodien. Es erwarten Sie nicht nur eine Hommage an den Nürnberger 1. Fußballclub zum 30-jährigen Jubiläum, sondern vor allem Lieder auf die Liebe und ein getanzter Traum vom Leben in Vielfalt und Freiheit.

 

Konzept, Texte, Choreographie* und Kostüme: Julia Kempken.

(*Ausgenommen „Doin‘ the New Lowdown“: Bill Robinson)

Alle Termine im Überblick:

Termine:
So, 08. Dezember 2019 um 16 Uhr
So, 12. Januar 2020 um 18 Uhr

 

Gastspiel im Orpheum:

Eintritt ab:
VVK 29,-/24,-*|| AK 32,- / 16,-*

zzgl. VVK-Gebühren von Reservix
*Ermäßigte Preise gelten für Schüler, Studenten, Azubis und Schwerbehinderte.


Karten ohne Vorverkaufsgebühren erhalten Sie an unserer Theaterkasse.

Reservierungen hier.


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Ob Geburtstag, Betriebsausflug, Junggesellinnenabschied oder ähnliches: dieser Abend wird zu einem besonderen Erlebnis für Sie und Ihre Freunde. Wir reservieren und schmücken Plätze in Bühnennähe, stellen Sektkühler bereit und nehmen Sie mit auf unsere Zeitreise. Schlüpfen Sie für einen Abend in die Rolle des Fußballpioniers und Gründer des Kicker-Magazins Walter Bensemann oder des damaligen Clubtrainers Jenö Konrad oder in die des Spielzeugfabrikanten Stephan Bing mit Familie …oder ganz inkognito.

 

Tel.: 0911/402213

E-Mail: info@rote-buehne.de

Aufpreis pro Person: 10 Euro
(Spende an den Theaterverein)

 

Tipp: Gäste, die im Stil der 20er und 30er Jahre gekleidet kommen, erhalten gratis ein Glas prickelnde Limonade zur Begrüßung!

 

Sweet Chili. Fotograf*in:  Francisco Lopez
Sweet Chili. Fotograf*in: Francisco Lopez

Julia Kempinsky stellte ein 11-köpfiges Orchester mit abenteuerlichen Musikern zusammen, die sie im Lauf ihrer Reisen kennengelernt hatte. Exotische Tänzerinnen aus ganz Europa folgten ihrem Ruf, um eine der legendärsten Shows im Nürnberg dieser Jahre zu erschaffen. Damit die Atmosphäre so authentisch wie möglich dem New Yorker Cotton Club  nahe kommt, gelten auch hier die Regeln der Prohibition… Alkoholverbot! In Kaffeetassen wird unschuldig Wein und Schnaps serviert, auf den Bierflaschen kleben Etiketten mit dem Aufdruck „Limonade“. Da sich die Unterwelt Nürnbergs und allerlei zwielichtige Gestalten gerne hier zu später Stunde aufhalten, kommt es regelmäßig zu  Polizeirazzien, welche die Hausherrin  mit raffiniertem Charme und eindeutigen Angeboten meist zu beenden weiß. Allerlei mafiose Gestalten beleben die Szene… es wird spannend!

 

Der größte Teil dieser Rahmenhandlung entspricht historisch verbürgten Tatsachen, sowie der Ort der Handlung. Das 10-köpfige Orchester besteht aus einigen der renommiertesten Jazzmusikern der hiesigen Szene, die sich für dieses theatralische Konzert abenteuerliche Fantasiebiografien und -namen zugelegt haben. Exotische Tänzerinnen und die Darsteller der New Yorker Polizei verleihen diesem Programm zusätzliche Spannung. Mit stilechten Kostümen und Originalmusik der 20-30er Jahre werden die Zuschauer in das Jahr 1931 katapultiert. Mit wechselnden Gästen soll diese Show in regelmäßigen Abständen gespielt werden und so – ähnlich wie die Burlesque Produktionen des Theaters rote Bühne – ein in der Region einzigartiges Kulturereignis werden. Mit nur 80 Zuschauerplätzen im gemütlich roten Ambiente sind alle Gäste inmitten des Geschehens und es soll ein intimer Rahmen bewahrt werden.

Orchesterbesetzung:

 

Julia Kempken alias „Julia Kempinsky“ – Gesang, Steptanz, Moderation

Dr. Georg Haselbek alias „Doc Hazelnut“ – Saxofon, Klarinette, Gesang

Jakob Rösel alias „Smutje Jacob" – Saxofon

Dr. Gerhard Schmidt alias „Walt Frisbey“ – Saxofon, Klarinette

Dr. Hermann Krehn – Posaune, Gesang

Max Stadler alias „Max the Knife“ – Akkordeon

George Kobrik alias „Clyde Kubrick“ – Gitarre, Mundharmonika, Gesang

Gerd Grimm alias „Vadda“ - Banjo

Ralf Matthes, alias „Basslöwe“ - Kontrabass

Klaus Bleis, alias “KB from KC” - Drums

Gottfried Roth alias „Godfrey Rothschild” – Waschbrett

 

Tänzerinnen:

 Britta Meyer alias „Miss Melly McMeyer“

Morgane Noell alias "Cherie Coco"

Cathleen Anschütz alias "Charleen Tyra Sachs"

Yasmin Gyrel alias "Josebee Honey Rue"

Gabriela Ruffino alias "Renita Velvet"

 

Darsteller:

Charly Lutz

Elke Roth

Fritz Klehr

 

 

+++ B U R L E S Q U E  S T A R  G U E S T +++

 

Die tagesaktuelle Besetzung kann abweichen.

Mit freundlicher Unterstützung: