Nein zum Geld!

Zeitgenössische Komödie von Flavia Coste, deutsche Übersetzung von Michael Raab

Es verspricht ein netter Abend zu werden bei Richard und Claire Carré. Die frischgebackenen Eltern haben Richards Mutter Rose und Richards besten Freund und Arbeitgeber Etienne Rougery zum Essen eingeladen. Denn Richard hat etwas zu verkünden: Er hat 162 Millionen im Lotto gewonnen. Die Freude ist groß, doch sie währt nicht lange. Der Abend nimmt einen ungewöhnlichen Lauf, als seine Liebsten erfahren, dass ihr Gastgeber, nach reiflicher Überlegung, auf den Gewinn verzichtet. Er vertritt nämlich die Ansicht, dass Geld nicht glücklich macht. Sie können seine Entscheidung nicht nachvollziehen, denn für das Geld gäbe es durchaus Verwendung. Doch es ist noch nicht zu spät, den Lottoschein einzulösen, wenn man nur Richard umstimmen könnte. Unverständnis, Überzeugungen und Wünsche kulminieren in einer allmählichen Eskalation. Der Abend steuert auf ein unerwartetes Ende zu.

 

Die französische Konversationskomödie von Flavia Coste stellt die Frage nach dem Wert des Geldes. Mit klarer Handlung, gewitzten Dialogen und gewagten Zuspitzungen erforscht sie die Höhen und Tiefen ihrer Charaktere. Streitgespräche in wechselnden Konstellationen bringen nie ausgesprochene Wahrheit ans Tageslicht. Spannend bis zum Schluss entwickelt sich die Handlung unter dem Motto: »Für Geld sind die Leute heute zu allem bereit.«

 

Regie: Marco Steeger

 

Ausstattung: Julia Kempken

 

Besetzung:

Wolfgang Zarnack (Richard Carré)

Maria Kempken (Claire Carré, seine Frau)

Julia Kempken (Rose Carré, seine Mutter)

Matthias Eberle (Etienne Rougery, sein bester Freund)

 

Aufführungssrechte: Litag Theaterverlag München


Termine:

 

Sa, 27.02.2027 um 20 Uhr - PREMIERE

So, 28.02.2027 um 18 Uhr

Sa, 13.03.2027 um 20 Uhr

So, 14.03.2027 um 18 Uhr

Sa, 24.04.2027 um 20 Uhr

So, 25.04.2027 um 18 Uhr


Eintritt ab:

 

VVK € 29,- / 24,-* | AK € 33,- / 16,50*

 

*Ermäßigte Preise gelten für Schüler*innen, Studierende, Azubis und Schwerbehinderte.

 zzgl. VVK- & Service-Gebühren von Reservix


Bei nicht ausverkauften Vorstellungen Restkarten an der Abendkasse erhältlich. 50% Ermäßigung dort für Schüler*innen, Studierende, Azubis, FSJler*innen und Bufdis. Freier Eintritt mit Nürnberg- oder Fürth-Pass und für Geflüchtete



Julia Kempken, seit den 1980er Jahren künstlerisch in Nürnberg tätig als Schauspielerin, Tänzerin, Sängerin, Choreografin und Autorin. 2006 hat sie das Theater rote Bühne gegründet, welches sie bis heute leitet. Seit den 1990ern war sie Ensemblemitglied der Kult Comedy Serie „Metzgerei Boggnsagg“ von und mit Bernd Regenauer, spielte in der Verfilmung von Fitzgerald Kusz „der letzte Wille“ die Rolle der Siggi, spielte zeitweise in „Schweig Bub“ (Staattheater Nürnberg) und 2023/24 in Bernd Regenauers „Goldener Gieger“ im Stadttheater Fürth, eine fränkische Bieroper, gemeinsam mit den Nürnberger Symphonikern. Sie schreibt eigene Stücke und konzipiert Revuen, die sie im Theater rote Bühne realisiert.

 

www.julia-kempken.com

Maria Kempken, die in Nürnberg geborene Tochter von Julia Kempken, absolvierte ihre Schauspiel-, Gesangs- und Tanzausbildung an der Universität der Künste in Berlin. Danach folgte ein Aufbaustudium am TVI Actors Studio und Broadway Dance Center in New York und später am renommierten Lee Strasberg Theatre & Film Institute in Los Angeles.

Seit ihrem Abschluss mit Auszeichnung 2006 spielte Maria Kempken an Theatern in ganz Deutschland. Zuletzt in Hamburg im Musical „Das Wunder von Bern“ und bei den Luisenburg Festspielen in Wunsiedel. Im Theater rote Bühne spielte Sie in der Jubiläumsproduktion „Die Blechtänzerin“, in der Kempinsky Revue „Verboten gut“, ist derzeit in "Prima facie" und ab Januar 2027 in"Gretchen 89 ff" zu sehen und gab außerdem ihr Regiedebüt mit dem Stück „Eine Reise in Nürnbergs wilde 1920er - Das Cabinet des Dr. Schmidt“.

Bekannt wurde Maria Kempken vor allem durch Ihre Serienhauptrollen bei „Alles Was Zählt“ (Lena von Altenburg) und „Unter Uns“ (Leonie Weidenfeld). Ihre erste Hauptrolle in einem Kinofilm spielte sie in „Atemlos“ an der Seite von Claude Oliver Rudolph. Der Film erhielt eine Nominierung für den Max Ophüls Preis. Im Frankentatort „Am Ende geht man nackt“ stand sie neben Fabian Hinrichs als Bettina Holzschuh vor der Kamera. Für die Serie „einfach Maria“ (2019) zeichnete sie sich als Drehbuchautorin, Produzentin und Schauspielerin verantwortlich. Sie lebt in Leipzig.

 

www.MariaKempken.com



In München geboren, studierte Matthias Eberle Schauspiel an der Folkwang Hochschule Essen. Vor seinem Abschluss wurde er ans Schauspiel Essen engagiert. Von 2010 bis 2018 war er Ensemblemitglied am Schauspielhaus Bochum und wirkte in zahlreichen Uraufführungen, sowie Stückentwicklungen mit. Seit 2018 arbeitet er frei und ist außerdem als Sprecher tätig. Matthias Eberle wurde mit dem Aalto Preis für junge Künstler und Künstlerinnen ausgezeichnet. In der Spielzeit 2023/24 war er feste am Stadttheater Ingolstadt engagiert.

 

Wolfgang Zarnack, aufgewachsen in Göttingen, begann seine Ausbildung an der Schauspielschule Mainz und schloss diese 2003 ab. 2002 spielte er bereits in drei Stücken am Staatstheater Mainz. Anschließend zog es ihn an das Schlosstheater Celle, wo man ihn u.a. als Happy in „Tod eines Handlungsreisenden“, Karl in „Maria Magdalena“ und im Solostück „Dreck“ sah.

2006 wechselte Wolfgang Zarnack ans Staatstheater Wiesbaden und blieb dort 6 Jahre. Dort gab er u.a. den August in „norway.today“, Ismael in „Moby Dick“, Tell in „Wilhelm Tell“, Siegfried in „Der Ring des Nibelungen“, den verrückten Hutmacher in „Alice im Wunderland“ und brillierte im Solostück „1. Stunde“.

Seit 2013 zog es ihn immer mehr zum Film & Fernsehen, wo man Ihn unter anderen in Götz Spielmanns „Oktober November“ (Kino), bei Soko Leipzig (ZDF), diversen ZDF/arte Produktionen und in über 70 Kurzfilmprojekten sehen konnte.

2015 kehrte er ans Theater zurück und spielte für 1,5 Jahre in dem Musical „Das Wunder von Bern“ in Hamburg eine der Hauptrollen: Den Sportjournalisten Paul Ackermann.

2018 war er Gast bei den Luisenburgfestspielen in Wunsiedel.

Im Theater rote Bühne war er ebenso in „Verboten Gut, die Kempinsky Revue“, aktuell in "Capone - Bösewicht wider Willen" sowie ab Januar 2027 wieder in "Gretchen 89 ff." zu sehen.

Zurzeit lebt er in Leipzig.

 

www.WolfgangZarnack.de