Freitag, 12. Juni 2026 um 20 Uhr

Benefiz-Show "Mein Körper gehört mir!"

Weibliche Genitalverstümmelung/-Beschneidung muss enden!

Zugunsten betroffener Frauen und Mädchen hier in Deutschland

Eintritt frei – Spenden erwünscht


Ein krasses Thema, mitten in unserer Gesellschaft, rund 100.000 in Deutschland lebende Frauen und Mädchen sind von Genitalverstümmelung/-Beschneidung betroffen, rund 25.000 sind gefährdet. Aufklärung und Hilfe für die Betroffenen müssen unterstützt werden! Dafür sammeln wir Spenden und viele Künstler*innen treten kostenfrei auf bei unserer Benefizshow.

 

Wer nicht kommen kann oder möchte, hat die Möglichkeit zu spenden, auch 10 € oder 20 € helfen bereits. Wir unterstützen damit die Expertinnen von Pro familia, welche u.a. Frauen nach Leipzig begleiten, denn dort können rekonstruierende, erleichternde Operationen durchgeführt werden.

 

Bankverbindung (Verwendungszweck: „Benefiz 12.6.2026“):

Kontoinhaber: Kulturverein rote Bühne e.V.

IBAN: DE02 7606 9559 0002 3840 35

 

Zum Hintergrund: 

Die englischen Fachbegriffe Female Genital Mutilation (FGM) und Female Genital Cutting (FGC) werden als weibliche Genitalverstümmelung beziehungsweise Genitalbeschneidung übersetzt.

 

Die Weltgesundheitsorganisation fasst wie folgt zusammen: FGM_C umfasst alle Praktiken, bei welchen die äußeren weiblichen Geschlechtsorgane aus nicht medizinischen Gründen teilweise oder vollständig entfernt beziehungsweise verletzt werden. Es handelt sich um eine schwere Menschenrechtsverletzung, da sie gegen das Recht auf körperliche und psychische Unversehrtheit der Betroffenen verstößt. 

 

Die Bezeichnung Genitalverstümmelung wurde von Aktivist*innen geprägt, um auf die Tragweite des Eingriffs aufmerksam zu machen. Viele Betroffene lehnen diese Begriffsverwendung jedoch ab. Sie fühlen sich vom Bild der "verstümmelten Frau" stigmatisiert und bevorzugen deswegen die neutralere Bezeichnung Beschneidung. 

 

Nach Schätzungen der WHO sind weltweit bis zu 200 Millionen Mädchen und Frauen davon betroffen. Auch in Deutschland spielt das Thema eine zunehmend größere Rolle. Laut Angaben des Bundesfamilienministeriums vom Februar 2024 sind die Zahlen stark angestiegen: Betroffen seien in Deutschland mehr als 74.000 Frauen, die Zahl der bedrohten Mädchen wird mit bis zu 20.000 angegeben.

 

Bisher haben für das künstlerische Rahmenprogramm folgende Künstler*innen bereits zugesagt:

  • Sweet Chili - Burlesque
  • Franziska Baumann - Märchen mit thematischem Bezug
  • Fred Munker & Uschi Faltenbacher - Akkordeon & Malerei
  • Julia Kempken - Auszüge aus ihrem neuen Solo-Comedy-Programm
  • Das SÖR-Ballett

Begleitet wird das Programm durch ein Podiumsgespräch mit Mitarbeiterinnen von Pro familia


Dauer: ca. 2,5 Stunden inkl. Pause



Der Eintritt ist frei, für eine bessere Planung freuen wir uns über Anmeldungen