Neue Produktion - Premiere am Fr, 18.11.22 um 19:30 Uhr!

- Begrenzung auf 60 Zuschauer*innen -

Glühbirnenglanz und rauchende Schlote – Nürnbergs 1920er

Stationentheater im Museum Industriekultur, Äußere Sulzbacher Straße 62, 90491 Nürnberg


Achtung: auch wenn es sich um ein „Stationentheater“ handelt, bei dem die Zuschauer*innen mitwandern, gibt es Sitzmöglichkeiten, denn jede*r Besucher*in erhält einen Klappstuhl, der von Station zu Station mitgenommen wird



Das Museum Industriekultur bietet die perfekte Kulisse für dieses Stationentheater: Fränkische Brautradition, florierender Hopfenhandel, die blühende Fahrrad- und Spielzeugindustrie. Die noblen Villen der reichen Geschäftsleute stehen im Kontrast zu den beengten Wohnverhältnissen der Arbeiter in der Südstadt. Aber es gibt auch Freizeitvergnügen für alle, Kinos, das Volksfest, in der Altstadt eine Schänke neben der anderen, Varietés und Tanzlokale. Die Elektrifizierung macht die Nacht zum Tag. Die junge Generation im Aufbruch, Emanzipation und Frauenwahlrecht, Autos und Straßenbahn, das Leben wird schneller.


Wie lebte es sich damals, in dieser Zeit zwischen den Weltkriegen, was waren die Alltagsnöte, zeigte sich eine Verbesserung der Lebensbedingungen für die breite Bevölkerung? Hatte eine junge Frau jetzt freien Zugang zu Bildung, durfte arbeiten und sich tatsächlich selbst für eine Ehe – oder auch nicht – entscheiden? Anhand von Einzelschicksalen tauchen wir ein in eine spannende Geschichte, in der junge Menschen für ihre persönliche Freiheit und Selbstverwirklichung kämpfen. Doch die Generation der Eltern hat noch andere Werte, die politischen Verhältnisse sind explosiv und das Gefälle zwischen den wohlhabenden Fabrikanten und der großen Arbeiterschaft in Nürnberg ist immens. Wird es ein glückliches Ende geben für das sich liebende junge Paar, zwischen politischem Kampf, Emanzipationswillen und dem gesellschaftlichen Gefälle? Neben diesem packenden Drama wird Dr. Alexander Schmidt die Fakten liefern, um viel Wissen über die Nürnberger Stadtgeschichte während der Weimarer Republik zu vermitteln. Beispielhaft anhand der Großbrauerei Zeltner Bräu, dem Hopfenhändler Joh. Barth & Söhne, wir besuchen die Druckerei der fränkischen Tagespost in der Breiten Gasse, die Noris Lichtspiele in der Karolinenstr., den Schocken, die MAN und das Volksfest in der Fürther Str. Für einen äußerst unterhaltsamen Abend garantiert das Ensemble des Theaters rote Bühne mit Schauspiel, Komik, Gesang und seiner Burlesque Diva Sweet Chili.

 

 

Besetzung: Julia Kempken, Maria Kempken, Stefan Rieger, Franziska Baumann, Janko Danailow, Alexander Schmidt, Sweet Chili, Lucy Stein, Alexander Waldherr

 

Regie: Marco Steeger

 

Regieassistenz: Anouk Chaudhri

 

Autor*innen: Julia Kempken und Dr. Alexander Schmidt

 

Musik: Marcus "Max" Stadler

Marco Steeger                                Max Stadler


Termine:

 

Fr, 09.12.2022 um 19.30 Uhr

Sa, 10.12.2022 um 19.30 Uhr

So, 11.12.2022 um 19.30 Uhr


Restkarten an der Abendkasse erhältlich. 50% Ermäßigung dort für Schüler*innen, Studierende, Azubis, FSJler*innen und Bufdis. Freier Eintritt mit Nürnberg- oder Fürth-Pass und für Geflüchtete

Eintritt ab:

VVK € 25,- / 21,-* | AK € 28,- / 14,-*

 

*ermäßigte Preise gelten für Schüler*innen, Studierende, Azubis und schwerbehinderte Menschen

zzgl. VVK-Gebühren von  Reservix

Karten ohne Vorverkaufsgebühren erhalten Sie an unserer Theaterkasse.

Reservierungen hier.



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